Trailrunning – die wichtigen Grundlagen
Trailrunning ist grundsätzlich etwas für jede Läuferin und jeden Läufer. Trotzdem ist es wertvoll zu begreifen, welches Fundament und Wissen du mitbringen sollst, um diese Laufart mit Erfolg und Spass absolvieren zu können.
Trailrunning unterscheidet sich vom klassischen Running vor allem durch den unebenen, teilweise mit Hindernissen durchsetzten Untergrund. «Trailrunning» ist wortwörtlich übersetzt ein «Laufen auf Pfaden». Trailrunning bezeichnet somit alle Arten von Laufen in einer natürlichen Umgebung mit minimalem Anteil an befestigtem Untergrund. Es spricht Laufsportinteressierte an, die in der Natur abseits von geteerten Wegen unterwegs sind.
Trailrunning fördert sowohl Ausdauer, als auch Kraft und Koordination. Zudem sind Stabilität, Mobilität, Konzentration und Reaktionsschnelligkeit wichtige Voraussetzungen. Erläuterungen, die den im Magglinger Ausbildungsmodell (pdf) definierten Entwicklungsfaktoren folgen.
Anwendungstipps für Trailrunning
• Keine langen Einheiten (Qualität vor Quantität)
• Immer im Gelände
• Nebst Laufen auch Koordination und Rumpfkraft trainieren
• Rumpf bei Laufschulübungen anspannen
• Überschätze dich nicht beim Bergablaufen, sondern taste dich langsam heran. Denn Bergablaufen braucht Konzentration, Koordination, einen stabilen Rumpf und eine stabile Beinachse
• Übung und Wiederholung machen den Meister: Baue regelmässig Trailtechnik-Übungen ins Training ein
Laufsportarten zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit wenig Material auskommen. Beim Trailrunning bestimmen insbesondere die Strecke, das Gelände und das Wetter die Ausrüstung: Je grösser die Distanz, je unsicherer die Wetterlage und je abgelegener die Strecke, desto sicherer muss die Ausrüstung sein (z. B. warme und wetterfeste Kleider für Wetterumschwünge).