Halbmarathon
Du spürst die positiven Auswirkungen eines regelmässigen Ausdauertrainings. Das macht Lust auf mehr – zum Beispiel auf einen Halbmarathon.
Aber: Ein Halbmarathon ist anspruchsvoll und nicht zu unterschätzen. Damit Ihnen die 21 Kilometer Spass bereiten und du den Lauf gut verkraftest, braucht es ein systematisch aufgebautes Training über längere Zeit.
Wir geben dir dazu im Folgenden einige Tipps, worauf du als Läuferin oder Läufer achten solltest und wie du das Training aufbauen kannst.
Grundvoraussetzungen für längere Läufe
- Starte nur, wenn du gesund bist und dein Trainingsstand gut ist. Du solltest in der Lage sein, 60 bis 75 Minuten am Stück zu laufen. Ein Halbmarathon dauert – je nach Trainingsstand – zwischen 1,5 und 2 Stunden. Ein Lauf von dieser Länge ist eine grosse Belastung. Nur ein gesunder und gut trainierter Körper kann dies verkraften.
- Lass deinen Gesundheitszustand vorgängig von einem Sportmediziner überprüfen, besonders wenn du über 40 Jahre alt bist.
- Starten nicht mit Fieber, Krankheiten oder Beschwerden am Bewegungsapparat (z. B. Achillessehnenentzündung, Knieschmerzen).
Worin besteht der Reiz von längeren Läufen?
- Regelmässiges und vernünftiges Lauftraining stärkt das Herz-Kreislauf-System und hilft Stresshormone im Körper abbauen. Du wirst belastbarer und bleibst fit.
- Längeres und vor allem regelmässiges Laufen fördert und reguliert ein gesundes Körpergewicht.
- Trotz hoher Belastung stellt sich bei längeren Läufen eine Art Glücksgefühl ein. Laufen erhöht den Spiegel der so genannten «Glückshormone» (morphiumartige Stoffe).