Warum uns Laufen glücklich (und gesund) macht
Es kostet weniger als ein Gang ins Fitnessstudio und wir können jederzeit loslegen. Doch nicht nur deshalb macht uns Laufen glücklich. Warum wir Laufen lieben und warum es uns so gut tut.
Die Welt Welt sein lassen
Nach einem langen Tag mit Handyklingeln, Bildschirmflimmern und Besprechungen einfach mal alle Kommunikationskanäle kappen - und sich an den herrlich monotonen Schritt- und Atemgeräuschen erfreuen.
Ums Herz kümmern
Das Herz bleibt gesund: Regelmäßiges Laufen stärkt unseren Herzmuskel, verbessert die Blutzirkulation, reduziert das Risiko eines Herzinfarkts und eines Schlaganfalls.
Fremde Verbündete grüssen
Es gibt diese Momente - sonntags früh um sieben zum Beispiel - da kommt einem ein anderer Morgenläufer entgegen. Und plötzlich nickt man sich gegenseitig zu, grüßt vielleicht sogar. Als sei man Teil einer verschworenen Gemeinschaft, die weiß, wie's läuft.
Glück tanken
Beim Laufen schüttet unser Gehirn Endorphine aus - Glücklichmach-Hormone, die für gute Laune sorgen (auch bekannt als "Runner's High"). Es soll sogar vor Depressionen schützen. Und spätestens am Ende der Strecke bekommt unser Selbstbewusstsein einen Schub, weil wir unser Ziel erreicht haben.
Körperheizung hochdrehen
Gerade in den kühleren Monaten genießen wir das wohlig-warme Kribbeln, wenn der Körper nach den ersten drei frösteligen Minuten langsam auftaut und wir in unseren Rhythmus finden.
Besser atmen
Unsere Lunge arbeitet bei jedem Lauf auf Hochtouren. Und sie wird dabei immer besser, weil sich das Lungenvolumen vergrößert.
Anderen Gutes tun
Laufend die Welt verbessern: Bei vielen (Halb-)Marathons werden die Einnahmen für einen guten Zweck gespendet.
Knochen stärken
Unsere Knochen werden stärker und wir weniger anfällig für Osteoporose.
Selig schlummern
Laufen lässt uns besser und länger schlafen. Das macht uns leistungsfähiger und hält gesund - Studien zufolge soll es auch vor Krebs schützen.
Besser konzentrieren
Unser Gehirn wird durch die schnellere Blutzirkulation besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Dadurch wachsen auch neue Nervenzellen schneller. Wir verarbeiten Reize schneller, können besser denken, uns konzentrieren, entscheiden und planen.
Schadstoffe loswerden
Wir spülen Schadstoffe schneller aus. Unser Hautbild wird klarer.
Regen geniessen
Manchmal hat ein Regenschauer auch etwas Befreiend-Reinigend-Magisches: Nasser als nass wird man nicht - und die Laufklamotten kommen hinterher eh in die Wäsche.
Figur straffen
Unsere Muskeln wachsen: Zwar wiegt Muskelgewebe mehr als Fett, doch es verbrennt auch mehr Kalorien - selbst wenn wir nicht in Bewegung sind. Der Körperumfang nimmt also trotzdem ab, unsere Figur wird definierter.
Ausreden gelten nicht
Eigentlich brauchen wir nur uns selbst und ein gutes Paar Schuhe. Und je nach Wetterlage eine oder mehrere Klamottenschichten. Mehr aber auch nicht, denn gleich vor der Haustür kann das Training beginnen. Einfacher geht es kaum.
Immunsystem stählen
Laufen stärkt unser Immunsystem und schützt uns so vor Erkältungen, Allergien und Verdauungsstörungen.
Ruhepuls senken
Nicht nur der Cholesterinspiegel, auch der Blutdruck senkt sich allmählich: Der Ruhepuls wird merk- und messbar niedriger.
Erfolge feiern
Haben wir in der einen Woche drei statt einmal eine Joggingrunde eingelegt, läuft es sich in der nächsten Woche schon viel leichter.
Stress abbauen
Wir bauen durch Bewegung nicht nur Stress ab, sondern können auch besser mit ihm umgehen. Die nächste Krisensituation kann kommen.
Blut zirkulieren lassen
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich im Körper Blutgerinnsel bilden oder dass wir Diabetes Typ II bekommen, verringert sich.
Kopfschmerzen weglaufen
Einfach mal durchpusten lassen: Ein Lauf an der frischen Luft löst Spannungen und ersetzt die Kopfschmerztablette.
Neue Bekanntschaften machen
Wir erweitern unseren Freundes- und Bekanntenkreis, wenn wir uns einer Trainingsgruppe anschließen. In Gesellschaft läuft es sich schließlich oft leichter.
Rücken und Bauch stärken
Laufen kräftigt unsere Rumpfmuskeln, denn wir bewegen mehr als zwei Drittel unserer gesamten Körpermuskulatur.
Gedächtnis trainieren
Wir lernen besser, können neue Informationen besser speichern und Erinnerungen besser im Gedächtnis behalten. Das Risiko von Altersdemenz sinkt also.